Geschichte
Sie müssen flink und mutig sein, wenn die Vieherde oft viele Tage durch unwegsames  Gelände, reissende Flüsse und Geröllfelder bei extremen Witterungsbedingungen unterwegs ist. Ihr Arbeitseinsatz ist immer von denjenigen gerühmt worden, die Hunde in Island kennen gelernt haben und einige von ihnen mitbrachten. Eine Hundehaltung, wie wir sie kennen, war in Island nicht üblich. Frei in den Gehöften gehalten, dürfen sie keinen aggressiven Charakter haben; bissige Hunde wurden von jeher getötet. Inzwischen bei uns gesammelte Erfahrungen lassen durchaus auf eine ausgesprochene Eignung als Familienhund in der Wohnung schliessen. Ihre ausgesprochene Anpassungsfähigkeit, entwickelt während vieler Jahrhunderte harter Lebensbedingungen, macht sie bei uns zu angenehmen Hausgenossen.
Die Vorfahren der Islandhunde (Islenskur Fjarhundur) wurden von keltischen und germanischen Völkern zur Jagd verwendet. Diese aus Irland und Schottland später auch aus Norwegen kommenden Völker besiedelten im 7. Jahrhundert Island. Der Islandhund ist ein reiner Treib-, Hüte- und Hofhund. Den isländischen Bauern und Viehzüchtern sind sie unentbehrliche Helfer.

Aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten müssen diese Hunde hohen Anforderungen an Robustheit, Ausdauer, Anspruchslosigkeit und Gehorsam genügen.
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